Bei der industriellen Verarbeitung von Fetten (Härtung oder Teilhärtung von Ölen) unter hohen Temperaturen kann es zur Bildung von Transfetten kommen. Diese gelten als besonders problematisch, weil sie eine Fülle von unerwünschten Wirkungen im Körper entfalten. Sie haben negativen Einfluss auf sämtliche Cholesterinwerte, fördern Entzündungen und verhindern die Nutzung von Omega-3-Fettsäuren. Sie reichern sich im Fettgewebe an und können in die Muttermilch übergehen. Sie werden nicht nur im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen diskutiert, sondern auch mit Entwicklungsstörungen und Übergewicht bei Kindern in Verbindung gebracht.

 

Inzwischen hat man diese Wirkungen erforscht und verwendet z.B. keine teilgehärteten Fette mehr für Margarine. Allerdings werden teilgehärtete Fette für Gebäck, Süßigkeiten, Fast Food und Fertigprodukte verwendet. Weiterhin können Transfette bei langer Erhitzung von Ölen, wie z.B. beim Frittieren entstehen.

 

Eine Kennzeichnung von trans-Fettsäuren ist in Deutschland leider nicht vorgeschrieben. Auf verpackten Lebensmitteln muss aber ausgewiesen werden, ob (teil)gehärtete Fette verwendet werden.

 

In kaltgepressten, naturbelassenen Lebensmitteln sind keine trans-Fettsäuren enthalten.