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Bio Leinöl

Leinöl gilt als eines der wertvollsten Speiseöle der Welt. Dies liegt vor allem an den vielen Omega-3-Fettsäuren, die im Leinöl reichlich vorhanden sind. Dies macht Leinöl jedoch auch zu einem schnell verderblichen Lebensmittel, das am besten innerhalb von wenigen Wochen nach der Pressung genossen wird. Deshalb pressen wir unser Leinöl in unserer Berliner Ölmanufaktur mehrmals wöchentlich. So können Sie sicher sein, stets ein mühlenfrisches Produkt zu erhalten. Für das Ölwerk-Leinöl verwenden wir ausschließlich beste Goldleinsaat aus kontrolliert biologischem Anbau. Diese hat, im Gegensatz zur häufig verwendeten braunen Leinsaat, ein besonders mildes und nussiges Aroma, das auch anspruchsvolle Genießer überzeugen wird. Probieren Sie den Unterschied.
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Lein, auch Flachs genannt, hat eine lange Kulturgeschichte. Schon vor etwa 6 – 80000 (so genau lässt sich das heute nicht mehr nachvollziehen), wurde Lein im Mittelmeerraum, aber auch in der Bodenseeregion, angebaut. In Deutschland gilt vor allem der Spreewald als Hochburg des Leinöls. So heißt es beispielsweise im Volksmund: „Leinöl mit Quark macht den Spreewälder stark. Quark alleene macht krumme Beene“. Aber auch an Vokabeln wie flachsen (für rumalbern), kann man den ehemals hohen Stellenwert des Leinanabaus heute noch erkennen.

Denn der Lein, und das aus ihm gewonnene Leinöl, fiel zunächst der Globalisierung und Industrialisierung zum Opfer. Es wurde von Baumwolle und Mineralöl verdrängt. In den letzten Jahren erlebt der Lein jedoch eine kleine Renaissance und erobert sich seinen angestammten Platz in der gesundheitsbewußten Küche zurück. Kein Wunder: frisches Leinöl schmeckt nicht nur gut, es tut auch gut.

So sagt man, dass Leinöl gut für Körper und Geist ist. Zum einen wären da die vielen Omega-3-Fettsäuren, die in keinem anderen Speiseöl in dieser Menge (über 57%) enthalten sind. Und diese beugen nachweislich Herz-Kreislauferkrankungen vor und vermindern das Risiko, an Demenz zu erkranken. Leinöl enthält aber noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe, etwa die sogenannten Lignane. Diese zur Gruppe der Polyphenole gehörenden sekundären Pflanzenstoffe wirken als Antioxidantien und spielen auch beim Anti-Aging eine wichtige Rolle.

Für unser Leinöl verwenden wir ausschließlich Goldleinsaat aus kontrolliert biologischem Anbau. Diese hat ein besonders mildes und nussiges Aroma, welches auch anspruchsvolle Genießer überzeugen wird. Am liebsten würden wir natürlich Goldleinsaat aus regionalem Anbau verwenden, doch diese ist – auch aufgrund der scheinbar stetig weiter steigenden Preise für hiesige landwirtschaftliche Nutzflächen – zurzeit nicht in der gewünschten Qualität zu bekommen. Daher nutzen wir Goldleinsaat aus Kasachstan und unterziehen diese regelmäßig einer strengen Laboranalyse. So stellen wir sicher, dass die Saat nicht nur gut schmeckt, sondern auch tatsächlich den Anforderungen an die ökologische Landwirtschaft entspricht. Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, Ihnen schon in Bälde ein Leinöl aus regionalem Anbau anbieten zu können.

 

Fettsäureprofil

 

 

 Das Fettsäureprofil von Leinöl

 

Mit 57% dreifach ungesättigten Fettsäuren, den sogenannten Omega-3 Fettsäuren, ist Leinöl das Speiseöl mit dem höchsten Anteil an Omega-3 Fettsäuren überhaupt. Wie bei allen Pflanzenölen stehen die Omega-3 Fettsäuren dem Körper in Form von hochwertiger alpha-Linolensäure zur Verfügung. Darüber hinaus besitzt Leinöl 10% gesättigte Fettsäuren, 18% einfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. Ölsäure) und 15% zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6).

 

Frisches Leinöl ist daher das Mittel der Wahl für alle, die ihre Ernährung durch die Einnahme von zusätzlichen Omega-3 Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs anreichern wollen.

 

Haltbarkeit & Lagerung

 

Wir würden (fast) alles tun, damit Sie möglichst lange Spaß an unserem Leinöl haben. Deshalb pressen wir mehrmals wöchentlich und je nach Bedarf kleine Mengen von unserem hochwertigen Bio Leinöl, sorgen für die nötige Kühlung und füllen es ausschließlich in schützenden Braunglasflaschen ab. 

 

Trotzdem sollte man ein paar Tipps beachten. Denn sein hoher Anteil an wertvollen Omega-3-Fettsäuren macht Leinöl zu einem, im Vergleich mit anderen Speiseölen, relativ kurzlebigen Produkt. Nach dem Öffnen sollte naturbelassenes und unraffiniertes Leinöl innerhalb von 6 bis 8 Wochen verbraucht werden. Der Kontakt mit Sauerstoff, auch Oxidation genannt, und zu hohe Temperaturen beschleunigen diesen Prozess erheblich. Frisches Leinöl sollte daher am Besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es ist ebenfalls möglich, Leinöl einzufrieren, ohne dass dieses an Qualität oder Geschmack einbüßen würde. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit um mindesten 6 Monate. Beim Einfrieren dehnt sich das Leinöl nicht aus, Sie können die Flasche also ohne weiteres ins Tiefkühlfach packen.

 

Ein guter Indikator für die Frische eines Leinöls ist der Geschmack. Schmeckt dieses nicht angenehm mild-nussig, sondern ranzig oder fischig, ist seine Haltbarkeit wohl überschritten.

 

Verwendung & Dosierung

 

Wie gesagt, das Besondere an biologischem Leinöl ist sein hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren und diese sind ziemlich empfindlich. Das Öl sollte daher nicht erhitzt werden, denn sonst zerfallen eben jene Fettsäuren. Leinöl ist deshalb am besten für die kalte Küche geeignet, kann aber auch pur über warme Gerichte gegeben werden.

 

Der Klassiker in Berlin, Brandenburg und darüber hinaus ist selbstverständlich Quark mit Leinöl und Pellkartoffel. Wer dieses Gericht nachkochen möchte, findet weiter unten das passende Rezept dazu. Es gibt aber noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für unser Leinöl. Für einen guten Start in den Tag empfiehlt es sich, morgens etwas frisches Bio Leinöl unters Müsli zu geben. Beliebt bei unseren Kundinnen und Kunden ist auch die sogenannte Leinöl-Kur, bei der einfach täglich 1 bis 2 Esslöffel Leinöl eingenommen werden.

 

Leinöl für Hund & Pferd

 

Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere tierischen Freunde sind die wichtigen Omega-3-Fettsäuren essentiell. In handelsüblichem Tierfutter kommen diese aber häufig zu kurz, beziehungsweise sind gar nicht erst vorhanden. Mit einer regelmäßigen Beigabe von einigen Tropfen Leinöl ins Hundefutter kann daher ein wichtiger Beitrag zur Tiergesundheit geleistet werden. Viele Hundehalter berichten außerdem von erstaunlichen Effekten auf das Fell des Tieres. Dieses soll durch die Beigabe von Leinöl deutlich kräftiger und glänzender geworden sein. Auch viele Pferdehalter sind von der Fütterung mit Lein überzeugt. Hier ist jedoch die Fütterung von Leinpresskuchen verbreiteter. Bei der Pressung von Leinöl fallen größere Mengen Presskuchen an. Den Großteil davon verarbeiten wir zu unseren glutenfreien Mehlen. Es kann jedoch vorkommen, das Presskuchen übrigbleibt. Sollten Sie im Berliner Umland wohnen und Interesse an einer Abnahme von Leinpresskuchen haben, freuen wir uns über eine kurze Email an info(AT)oelwerk.de.

 

Rezept: Quark mit Leinöl und Pellkartoffeln

 

Quark mit Leinöl und Pellkartoffeln ist ein klassisches "Arme-Leute-Essen" aus der Lausitz, welches aber auch in Sachsen und Schlesien weit verbreitet ist. Es erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und gilt sogar als Nationalgericht der Sachsen und Berliner.

 

Zutaten für 4 Personen:

 

12 mittelgroße Kartoffeln, am besten aus neuer Ernte 

750g Magerquark

100ml Leinöl

1 Zwiebel

1 Bund Schnittlauch

etwas Milch

Kümmel

Salz

Pfeffer

 

Als erstes wird der Quark zubereitet. Dazu schneiden wir die Zwiebel in möglichst kleine Würfel und mischen diese mit etwas Milch unter den Quark. Gut verrühren und mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. In den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

 

Dann die Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf mit Salzwasser etwa 20 Minuten garen. Abgießen und die Kartoffel noch während sie warm sind pellen. Zusammen mit dem Quark auf dem Teller anrichten.

 

Den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden und zusammen mit ausreichend Leinöl über Quark und Kartoffeln geben. Gegebenenfalls noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von Bio-Leinöl      
       
Brennwert 3700 kJ / 900 kcal    
Fett 100 g    
davon gesättigte Fettsäuren 10 g    
einfach ungesättigte Fettsäuren 18 g    
mehrfach ungesättigte Fettsäuren 72 g    
(Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren)      
Kohlenhydrate 0g    
davon Zucker 0g    



Zutaten: Leinöl*
*aus kontrolliert biologischem Anbau

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